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Zeit noch einmal zurückzureisen_Teil 2

Zeit noch einmal zurückzureisen_Teil 2

Zeitreise – Und Immer noch mittendrin

„Die Wunde ist der Ort, an dem das Licht in dich eindringt”

RUMI

Das, was ich heute mit dir teile, ist ein tragendes Element meiner Arbeit:
Du musst niemand werden. Du bist bereits.

Und es geht nicht darum, etwas bzw. dich zu optimieren, sondern das wegzunehmen,
was nicht (mehr) zu dir gehört.

Unsere Lebensreise braucht manchmal Heilungswege, manchmal Prozessarbeit, eine Familienaufstellung, eine Beratungs- oder Therapiesitzung, oder ein Lesen in deinem energetischen Feld. Und manchmal – braucht es einen Blick zurück.

Vielleicht erinnerst du dich: 2009 starb meine Adoptivmutter. Die Tür zu meinem Ort der Kindheit schloss sich damit, und ich war absolut sicher – dieses Kapitel ist abgeschlossen. Punkt.

– Doch es sollte anders kommen –

Ein ganz normaler Sommerabend – eine Einladung zu einem Grillabend bei Freunden
– und da sitzt Martina* neben mir
und erzählt mir von den Straßen meiner Kindheit,
nennt die Namen der Nachbarin, Frau Schmidt* von der Bankfiliale, der tote Friseur am Morgen im Schaufenster seines Ladens, der Bäcker Paul*
mit der besten Käsesahne der Welt. *Namen geändert

Und plötzlich war alles wieder da. Die Bilder, die Erinnerungen. Und je mehr ich zuhörte, desto mehr Erinnerungen und innere Bilder zeigten sich mir.

Okay: Dieses Kapitel ist zwar zu, aber ich jetzt möchte noch einmal zurückblättern. Zurückblättern zu den Zeugen und Orten meiner Geschichte, ab meinem 8.Lebensmonat.

Das ist nun einige Tage her, und doch bin ich immer noch in dieser Bubble, bewege mich zwischen dem Jetzt und meiner Geschichte.

Und das Jetzt bekommt eine andere Farbe.
Ich selbst – einen noch schärferen Blick. Klar. Ungetrübt. Pur.

Nur noch ein einsamer Apfelbaum

Ich weiß noch nicht, was mich tiefer bewegt hat:
die Straßen noch einmal zu gehen, die Wiesen, die im Winter unsere Schlitten geführt haben. Die Häuser, in denen ich bei den Nachbarn gespielt habe. Die Natur, in der wir Hütten gebaut haben, über verbotene Wehre geklettert sind, wild und ungesehen waren. Plätze, die mich genährt und gestärkt haben, waren alle außerhalb meines Elternhauses.

Mein Elternhaus steht nicht mehr, nur noch ein Apfelbaum von damals – einsam in einem Industriegelände, auf einem kleinen Stück Wiese. Das war für mich ein Sinnbild meines Kind-Sein. Lost inmitten von Menschen – fast vergessen – aber immer noch da.

Ein Schlösschen steht noch. Damals ein Gebäude aus dem 17. Jahrhundert mit vielen Türmchen, dunklen Kellern, in denen wir viel unbeaufsichtigete Kindheit verbracht haben, mit viel Spannung, viel Angst, viel Abenteuer, z.T. echt gruselig…

Diesen Tag mit einer Frau an meiner Seite zu erleben, die ebenso dort ihre Kindheit verbracht hat, 10 Jahre später als ich. Wir sind unsere Wege gegangen, haben Menschen getroffen, die uns erzählt haben. Je mehr wir gehört, gesprochen und gesehen haben, desto mehr Erinnerungen haben wir gefühlt. Wir haben uns alle Zeit der Welt gelassen.
Wie gesagt – Ich weiß nicht, was mich mehr berührt hat: diese Plätze zu besuchen, oder das Teilen unserer Geschichten. Beide „Seelenallein“. Ich hörte Martina* zu, und sie hörte mir zu. Es war ein Verstehen, ein Sein ohne Grenzen, ein Miteinander, wie ich es seit Jahrzehnten nicht mehr erlebt habe.

Es ging nie darum, wer die schmerzhaftere Geschichte hat, wer mehr zu erzählen hat und wer weniger. Sondern es war, als ob wir endlich jemanden gefunden haben, der bedingungslos zuhört und wirklich (alles) wissen will: Was ist geschehen? Wie ging es dir damals, und wie geht es dir heute? Unserer inneren Kinder wurden endlich gehört.

Gegen Abend haben wir noch die Gräber unserer Eltern besucht – ihre leiblichen, meine Adoptiveltern. Und dann war da so ein Gefühl: Unser Tag ist noch nicht fertig, wir können uns jetzt so nicht trennen…

So haben wir noch halt gemacht bei einem Italiener. Und es war, als ob die Kellner wüssten, dass wir nicht ungegestört sein brauchen. Unser Essen wurde gereicht, und wir wurden den ganzen Abend bis nach Mitternacht nicht mehr beachtet… bzw. nicht gestört. Als wir merkten, dass wir neben Kellner und Wirt die Einzigen sind, haben wir uns auf den Heimweg gemacht – um dann noch weitere fünfzig Minuten im Auto zu sitzen. Es war, als ob der Strom des Erzählens gar nicht aufhören wollte.

Wie oft hatte ich meine Geschichte schon erzählt, und sie ihre vielleicht auch? Doch dieses Mal war es anders. Es ist das, was ich euch immer wieder sage: 
Es geht nicht darum, etwas zu verändern. 
Es geht nicht darum, etwas zu optimieren. 
Es geht nicht darum, besser zu werden. 

Es geht darum, dich zu erinnern, wer du wirklich und wahrhaftig bist. 
Woher du kommst, zeigt dir wer du bist und den Weg, wohin du gehst.

So oft habe ich meine Geschichte schon erzählt, aber…

Wie oft hatte ich meine Geschichte schon erzählt, und sie ihre vielleicht auch?
Doch dieses Mal war es anders.

Es geht nicht darum, etwas zu verändern.

Es geht nicht darum, etwas zu optimieren. 

Es geht nicht darum dich zu erklären.
Es geht nicht darum, besser zu werden.
Es geht darum, dich zu erinnern, wer du wirklich und wahrhaftig bist.
Woher du kommst, zeigt dir wer du bist und den Weg, wohin du gehst.

Nie zuvor war ich so berührt von meiner eigenen Geschichte. Und so ging es uns beiden. So dankbar war ich für diese Geschichte – voller Schmerzen, voller Ängste, voller Traumatisierungen, voller Ausweglosigkeiten.

Auf dieser Reise habe ich beides gesehen: eben dieses, aber auch die Natur, die mich getragen hat, ohne die ich vielleicht nicht überlebt hätte.
Die Nachbarn, die einfach da waten und immer ein Essen für mich hatten.
Die Wiese zum Schlittenfahren.
Die versteckten Plätze im Wald und an den Ufern des Baches.

Aus Wunden werden Wunder, wenn du dich lässt…

Noch nie zuvor war ich so dankbar, das alles überlebt zu haben. Nicht, weil die äußeren Umstände so wunderbar waren, sondern weil ich wusste, dass es gut ausgeht. Nicht bewusst – aber ich wusste schon in meiner frühen Kindheit, dass in diesem System, in dem ich lebe, etwas nicht stimmt, und dass ich richtig bin.

Lange Jahre habe ich (an mir) gezweifelt, weil mir immer etwas anderes erzählt wurde, und ich spürte: Alles waren Lügen. Heute kann ich diese Lügen sehen. Was jetzt anders ist durch diese Reise: Ich weiß, was ich aus dieser Sch… gemacht habe – nämlich Gold.

Und natürlich habe ich, wie wir alle zu Beginn, die Flucht ergriffen, habe mir immer wieder ähnliche Erfahrungen (Menschen) in mein Leben geholt und meine Geschichte in Dauerschleife wiederholt. Nach jeder Schleife etwas abgearbeitet, die nächste Schleife, wieder etwas abgearbeitet. Ich kenne dieses Gefühl, das du auch kennst: Nicht schon wieder. Ich habe doch schon so viel gemacht, so viel geweint, so viel durchlitten. Ich weiß doch alles – und doch: „oh, das fühlt sich ja schon wieder so ein bisschen ähnlich an“

Zum ersten Mal habe ich wirklich diese Orte, Plätze und Menschen gesehen – und mich selbst darin: die Not der kleinen Astrid – völlig verloren und abhängig, die Dramen, die Kriege, die Alpträume in der Nacht, die Angst, nach Hause zu kommen, diese eine große Lüge und dieses Wissen: Da ist niemand, der mich hält.

So habe ich gelernt, mich sehr früh alleine zu halten, mich später niemandem wirklich anzuvertrauen. Und nun diese Reise zurück mit einer Seelenschwester zu machen, in einem bedingunslosen Vertrauen und anvertrauen. Unfassbar wertvoll!

Heute weiß ich: Nichts von dem, was jemals war, hat einen Hinweis darauf, dass ich irgendwie falsch sein könnte – obwohl es mir alle eingeredet haben. Ganz im Gegenteil. Heute glaube ich, ich war die einzig „richtige“ Person in diesem ganzen Schauspiel. Dies Spiel zu durchschauen, erfüllt mich mit Liebe – für alle Menschen, die meinen Weg begleitet und geführt haben, oft nicht ‚lecker’ geführt. Aber es waren die Menschen, die da waren.

All dieses Erleben hat mir gezeigt, wie wundervoll und einzigartig ich bin. Ja, mein Hellwissen wurde mir sehr früh abgewöhnt, und doch habe ich mir auch das wieder zurückgeholt.

Das, was ich heute bin, verdanke ich meiner Geschichte, den Menschen, die sie begleitet und geführt haben. Sie haben sie – aus heutiger Sicht – nicht immer richtig geführt, aber sie haben es so gemacht, wie sie es konnten und als richtig erachtet haben. Das respektiere ich. Und so habe auch ich meine Fehler gemacht im Erwachsensein, als Mutter, als Frau…

Heute stehe ich an einem Platz und verneige mich vor mir selbst. Denn aus so solch einer Geschichte hervorzugehen als die Frau, die ich heute bin – dafür fehlen mir die Worte. Eigentlich ist das unmöglich, und doch ist es mir gelungen.

Vertrauen – Bedingungslos

Das war der Abschluss unseres Abends. Wir haben uns angeschaut und gesagt:
Schau dir an, was du erlebt hast.
Schau dir an, wie allein du warst, wie abgelehnt, wie verlassen.
Schau, wo du heute stehst.
Schau deine Beziehungen an, deinen Beruf, deine Gabe.
Ja, aus Wunden werden Wunder, wenn du bereit bist, hinzuschauen, hinzufühlen und durch die Prozesse zu gehen – wenn du bereit bist dich zurückzuholen, anstatt dich weiterhin anzupassen, zu funktionieren, nur damit dich endlich da draußen jemand liebt oder toll findet. Das kann nicht der Weg sein.

Mein Weg ist es dich zu sehen: Wer bist du wirklich?
Ich zeige dir den Weg zurück zu dir, wer du wahrhaft bist.
Ohne Masken und Müssen, ohne Rollen, ohne Erwartungen.
Weil du einzigartig und wunderschön bist, genauso wie du bist.

Und damit du es selbst wieder fühlen kannst, nehmen wir das weg, was sie dir angezogen haben, was sie dir erzählt haben, und was einfach nicht stimmt. Dann gibt es DICH. Dann musst du nichts mehr optimieren, du musst niemandem gefallen.
Weil du dich dann erinnerst, ausatmest und dein Leben lebst – in Frieden und Vertrauen, in bedingungsloser Liebe und Freiheit.

Lebst du dein Leben oder träumst du dein Leben?

KliMeine Reisen führen mich zu dir und zu dem was dich bewegt. So hatte ich einen so klaren Impuls, der so sehr zu meiner Zeitreise passt

Lebst du dein Leben oder träumst du dein Leben?

Ich suche 9–12 Frauen für ein Forschungsprojekt.

Stell dir vor, dein Leben ist ein leeres Blatt – alles Bisherige zählt für einen Moment nicht.
Ein leeres Blatt.
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Schreibe die Geschichte deines Lebens selbst.

Wann: 4.-6. September 2026
Wo: wird noch bekannt gegeben
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Plätze: 9-12 Frauen,

Aktuell sind noch einige Plätze frei.
Bewerbung bis: 31. Juli 2026

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Es ist Zeit noch einmal zurückzureisen_Teil 1

Es ist Zeit noch einmal zurückzureisen_Teil 1

Wie geht es dir?

Hast Du auch manchmal das Gefühl, Du bist am falschen Platz?
Mir geht es gerade so… ​

Kennst du die Sehnsucht… ​

  • nach Lösungen für deinen Weg,
  • nach mehr innerem Frieden,
  • nach mehr Freiheit,
  • nach einem Ort, an dem Du gerne sein möchtest,
  • nach dem „richtigen“ Menschen an deiner Seite,
  • nach mehr Leichtigkeit,
  • nach dem perfekten Moment dein Business endlich sichtbar zu machen, oder
  • danach, dass sich endlich dein Konto füllt
  • nach zuFRIEDEN sein..

Doch was bedeutet diese Suche?
Sie kann bedeuten, dass Du deinen Platz noch nicht eingenommen hast.
Die Suche im Außen zeigt Dir, dass Du Dich von Dir entfernst. ​

Ich werde nächste Woche eine Reise zurück machen, zurück an den Ort meiner Kindheit. Zufälle gibt es nicht – so habe ich auf einem Fest eine Frau wieder getroffen, die in meiner Nachbarschaft im Odenwald ihre Kindheit erlebt hat. Wir kamen ins Gespräch – lebendig mit so vielen Erinnerungen – und haben uns entschieden, die Reise zurück gemeinsam zu machen – all die Orte noch einmal aufzusuchen, die wir als Kinder erlebt haben. ​

Das berührt mich sehr. Ich war lange nicht mehr dort und dachte, ich hätte das Kapitel längst abgeschlossen. Doch im Gespräch mit Petra merkte ich plötzlich: ​ Emotionen zeigen sich Tränen hinter meinen Augen Leuchtende Augen

Es ist Zeit noch einmal zurückzureisen

Aktuell frage ich mich – wie immer wieder mal in bestimmten Abständen in meinem Leben: ​„Bin ich am richtigen Platz?“

  • Wo ist mein Platz aktuell?
  • Wann habe ich ihn tatsächlich eingenommen, und…
  • Wann habe ich ihn wieder verlassen? 

Vielleicht zeigt sich das auch in meiner Außenwirkung – ein wenig verwirrend… 😉 ​Du findest mich auf Instagram, auf Facebook, auf YouTube. Es gibt eine WhatsApp-Gruppe, eine Monatsbegleitung, eine Aufstellungsgruppe, den WhatsApp-Status und jetzt auch einen WhatsApp Kanal. 🙈 und wo bin ich 😉 ​

Im Moment schaue ich, fühle ich… wohin ich meinen Fokus im letzten Lebensabschnitt führen möchte. Wenn Du magst, nehme ich Dich gerne mit…

„Zu Hause in dir bedeutet, dich zu erinnern,
wer du warst, bevor die Welt dir sagte,
wer du sein sollst“ ​
©Astrid

Wohin möchtest du deinen Fokus setzen?

Abonniere dazu  meinen Kanal mit unterstützenden Inspirationen und Angeboten:

… und mein Platz ist auch von Herzen da, wo du bist – live und ohne Filter

Ich danke dir für dein Lauschen 🩷
Astrid

Messe 2026

Bereit dir selbst zu folgen…?

Deine Auszeit Tauche mit mir ein, verstehe die Wunder und die Weisheit des Bisherigen – für deine neuen Abenteuer.
Ich schreibe die Geschichte meines Lebens selbst

Ich schreibe die Geschichte meines Lebens selbst

2026… Meine Essenz und klare Präsenz

Am Tag danach… Meine Gedanken möchten geschrieben werden – nach einem so schönen und erfolgreichen Tag „Vom Zauber Frau zu sein“ – der 3. Erlebnismessetag von Frauen für Frauen … Wow… Ob dies ein Blog wird, Content für Social Media oder ein Newsletter – wußte ich beim Schreiben noch nicht…

Warum mache ich eigentlich nicht das, was ich am besten kann!?

Sooo viele Jahre Leben und nun frage ich mich nach meiner 3. Messe: „Warum mache ich eigentlich nicht ausschließlich das, was ich am besten kann?“  Du würdest jetzt vielleicht sagen: „Aber das machst du doch schon.“ Stimmt, denke ich. Aber jeder von uns hat eine Zone of Genius – einen Bereich, in dem wir einfach nur strahlen, den wir oft meiden, weil er so gut versteckt ist.

Durch Erziehung, gesellschaftliche Strukturen, Ahnenfelder, eigene systemische Verstrickungen und Erfahrungen bleibt diese Zone häufig unsichtbar, doch spürbar. Es ist dieses innere Wissen: „Da ist doch noch was…“ Und dieses „Was“ lässt sich unfassabr schwer greifen. Und dann gibt es den inneren Kritiker, die Komfortzone, Opfer sein – Ausreden, selbst gestrickte Unmöglichkeiten…. Bei mir war es oft so, dass ich es nicht greifen konnte – kaum war es da, was`s auch schon wieder weg wie ein Fisch, den man einfach nicht halten kann – oder ich hatte die Ausrede: „Ich habe keine Ahnung wie.“ Unglaublich, oder? Ich organisiere Ausbildungen, Retreats, Salsa-Events, große Messen – und bei mir selbst… Vielleicht war es eine Blockade im Kopf. Vielleicht war die Zeit noch nicht reif. Jetzt ist sie es.

Messe 2026

Sprung ins Unbekannte und das volle Leben leben

Ich befinde mich 2026 numerologisch im Jahr der 8 – Erntejahr, Selbstermächtigung, Fülle, Widderzeit, Feuerpferd – alles fließt. Ich spüre, trotz der Geschwindigkeit eine geerdete Ruhe und Gelassenheit. Wenn du noch nicht in deiner Wohlfühlzone bist – und damit meine ich nicht die Komfortzone – dann heißt das: Sprünge wagen, die Angst mitnehmen, und das Go hundertprozentig fühlen.

Als ich mit zwei kleinen Jungs meinen „sicheren“ Job als Erzieherin kündigte, dachte ich nicht nach. Ich wusste nur: Ich kann so nicht mehr. Dadurch entstand in mir zunächst große Unsicherheiten & Existenzängste. Und genau das war ein so wesentlicher Mutsprung für mein Sein heute.

I did it my way – keine Limitierungen

Ich habe immer wieder Komfortzonen verlassen, Neues gewagt, manchmal gescheitert und wieder aufgestanden – dabei vom Leben immer getragen. Traumaerfahren, HSP, Scanner, Homeless und mit all meinen Horoskop-, Numerologie- und  Human Design-Charts, weiß ich – Mein Lebensweg ist nicht linear. Doch in mir sind meine Prozesse eben auch klar mein Weg: Ich darf wechseln, mich immer wieder neu erfinden und jeden Tag neu entscheiden – Eventorganisatorin, Trauerbegleiterin, Edelsteinexpertin, Vortragende, Visionärin, Heilerin… Wer sagt, dass ich mich festlegen muss? Coaches haben mir erzählt, ich müsse Funnels bauen, einen Brand haben, Prozesse einhalten – Muss ich das wirklich…

Ich schreibe die Geschichte meines Lebens selbst…

Die Erkenntnis: Außer Nähen kann ich alles

Nach meinem 3. Erlebnistag stand ich auf meinem Balkon, schaute meine Magnolie an und dachte: „Außer Nähen kann ich alles“ 😉 Ich habe schon lange erkannt und mir auch erlaubt, viel zu wissen und zu können, doch innerhalb vertrauter Zonen: Empathie, Sensitivität, Gruppen führen, Hellwissen, Räume halten, Wissen vermitteln. Doch an diesem Tag – war es sonnenklar – eine weitere Haut hat sich gelöst…

Ich kann alles – kochen, backen, Haushalt, Mama, Großmama, wertvolle Events organisieren, Ausstellerinnen zusammenführen, Räume finden, Gestalten, Aquise, Website, Design, Orga, Team führen, Vorträge halten, spontan einspringen, Feedback einholen… Ich bin der Kopf, die Vision, die Organisatorin – und halte die Verantwortung für alles.

Der Gong vor der Messe – ein Spiegel meiner Entwicklung

Eine Woche vor meinem Erlebnis-Tag klappte ich beim Tanzen einfach zusammen. Ohne meinen Tanzpartner hätte ich mich auf dem Tanzboden wieder gefunden. Erinnerungen an meinen Burnout vor ca. 15 Jahren. Zitternd, schwindlig, hilflos. Mein Körper funktionierte für eine Weile nicht. Fragen: „Hast du genug getrunken, gegessen… zu viel getanzt…?!?“
Das mögen die Auslöser gewesen sein, aber nicht der Grund
Denn tief darunter:
Ich tat Dinge, die vertraut waren, die ich konnte, aber auch die, die nicht mehr wirklich zu mir passten. Ich war noch nicht ganz in meiner Zone of Genius (in meiner ureignen Wahrheit).

Das ist wie dein Kleiderschrank: Alte Hosen und Shirts passen noch – du trägst sie aus Gewohnheit, aber das bist nicht mehr du. Denn du hast dich verändert, bist aus deinen Kleidern (vertrauten Gewohnheiten) gewachsen…Doch wie sehen die neuen Kleider aus…?!?

Bis Erneuerung in allen Zellen ankommt, braucht es Zeit. Der Gong vor meinem Erlebnis-Tag hat mir das gezeigt. Ich habe meine Focus – trotz ToDo`s wieder stärker zu mir geholt – und am Tag vor der Messe mir eine Stunde im Café geschenkt – ruhig und im Vertrauen. Alles läuft so wie es sein soll, obwohl am Morgen das Chaos perfekt schien.

Im Feld der eigenen Meisterschaft

Wenn du absolut in deinem Feld bist – mehr als das tust, was dir Spaß macht oder dein Ding ist – sondern pur in deinem ureigenen Sein lebst – ist egal, was außen passiert. Du bist sicher, stabil, präsent. Nach dem Messetag sagte eine Freundin: „Du bist wie ein Tintenfisch mit 1000 Armen. Du bist Mittelpunkt und weißt genau, welcher Arm gerade wo … wann… wie…gebraucht wird. Und wenn etwas schief geht – handelst du einfach – frei von jedem Drama“ Yes, that`s me.

Ich mache einfach das, was ich am besten kann – außer Nähen 😉 … und das geht direkt ins Herz!

…und deshalb kann sie nur gut sein!

Deine Auszeit
Tauche mit mir ein, verstehe die Wunder und die Weisheit des Bisherigen – für deine neuen Abenteuer.

Leben in wachsenden Ringen

Leben in wachsenden Ringen

Immer wieder aufstehen

Ein Leben in wachsenden Ringen

Folgenden Text habe ich an Weihnachten 2025 geschrieben.
Heute, am 2. Januar, ist er noch genauso wahr.

Ja, was schreibt man zu Weihnachten, wenn man mit Tränen beim Morgencappu sitzt … und so tief berührt ist – zwar so richtig, es fließt gerade …

Erinnerung

Wann habe ich meinen 1. Frauenkreis geleitet – ganz genau weiß ich es nicht mehr, aber es muss vor 40 Jahren gewesen sein …

Meine Güte, so alt bin ich schon und fühle mich immer noch wie Pippi Langstrumpf – vor allem, wenn ich mit Mara – meiner zauberhaften 3-jährigen Enkelin – Pferd und Reiter spiel, wo immer wir gerade sind – z.B. mitten auf dem Darmstädter Weihnachtsmarkt. Irgendwie fallen wir immer auf 😅

Ja, was möchte eigentlich gerade geschrieben werden …

Mein Leben fing so gar nicht „lecker“ an und ging auch nicht wirklich „lecker“ weiter …
Mit meiner Geburt von meiner Mama getrennt zu werden, von den Großeltern erneut nicht gewollt und dann 8 Monate im Kinderheim – das ist so gar nicht das, was ein Neugeborenes bzw. Baby braucht.

Gerade jetzt mit Mara und meiner Altersweisheit – lach – bzw. frei von Mama-Verantwortung, sehe und spüre ich so tief in meinem Herzen, wie zart ein kleines Mädchen ist. So wichtig, dass sie mich immer im Blick hat, so wichtig meine wertschätzenden Worte, mein liebender Blick und so wichtig, dass Mama und Papa immer bedingungslos da sind.
So tief berührt es mich zu sehen, wie mein Sohn seinem Engel zeigt, wie wundervoll und einzigartig sie ist. Er ist Maras Held.

Und wie viele von uns haben genau das nie erlebt – einen Papa als Held, eine Mama, die hält, Eltern, die uns lieben – so wie wir sind …

Wie tief und nachhaltig mein Beginn des Lebens mich geprägt hat, wird heute durch das Erleben mit Mara noch tiefer greifbar und verstehbar. So entsteht noch mehr Mitgefühl und liebevolle Zuneigung für meine vermeintlichen „Schwächen.“ Ja, es geht immer noch mehr..

Warum schreibe ich dir das?
Weil es manchmal dauert – ja, auch 60 Jahre und mehr – bis wir umfänglich begreifen, verstehen und uns selbst mit noch mehr Liebe sehen und begegnen.

Mir geht es so – und ich möchte dich ermutigen, nie aufzuhören. Denn ich begreife, verstehe und liebe jeden Tag ein Stück mehr und tiefer – **ES HÖRT NIE AUF.**
Daher gib **BITTE** nie auf – auch nicht in deinen dunkelsten Nächten.

Vielleicht haderst du manchmal mit dir, verstehst nichts von dem, was du gerade tust, obwohl du weißt, dass es gerade blöd ist – **so what…**
Das ist okay.
Du bist okay.

Auch du hast eine gelebte Geschichte – und nicht alle Kapitel waren „lecker“.
Doch deine Geschichte hat dich genau dorthin geführt, wo du heute bist!

Bleib in Zuneigung und Mitgefühl für dich und dein kleines Mädchen – deinen kleinen Jungen.
Sie/er braucht das so sehr – mehr als alles andere …

 Und nach so vielen Jahren im Leben – als Frau, Mama, Großmama, Liebende, Partnerin, Freundin, Therapeutin, Heilerin, Trauerbegleiterin, alte Weise, Schamanin, Steinefrau, Tänzerin, Pippi Langstrumpf, Alles-hinkriegende, Technik-Herausforderungsmeisterin, Organisatorin, Trauerbegleiterin – so stark und mutig bin – aber auch so zart und zerbrechlich – man sollte es nicht glauben ;)). Und besonders für den zarten und zerbrechlichen Teil habe ich so lange gebraucht, um ihn überhaupt anzuschauen, geschweige denn zuzulassen. Und ich gebe zu: Das ist immer noch nicht meine Kern-Kompetenz … 😉

Vielleicht ist das meine Botschaft.
Eine meiner wundervollen Frauen schrieb mir vor einigen Tagen:
„Du machst deine Arbeit mit Begeisterung.
Und dann machst du vielleicht unbewusst manchmal zu viel!“

Wie man bei einer Widderfrau auf eine solche Idee kommen kann, ist mir ein Rätsel 😅
Recht hat sie. Doch seit ich vor 15 Jahren in einen heftigen Burnout gerutscht bin, höre ich rechtzeitig auf – okay… meistens 😉
Denn manchmal überdehne ich – nicht nur, weil ich es kann und weil ich ein Widderweib bin, sondern weil ich gelernt habe, dass es **nie genügt** …

Leben in wachsenden Ringen

Was meine ich damit?

Egal, was ich mache, wie sehr ich mich anstrenge – sie bleiben nicht …

Meine Mama – weg
Mein Papa – weg
Meine Oma – weg
Mein großer Bruder – weg

So ging es weiter – diese Erfahrung hat mich mein Leben lang begleitet.
Bis 1998, als mein Adoptivvater gegangen ist und ich in eine unsagbare Trauer gerutscht bin und nichts mehr verstanden habe.
Das war der Beginn – der Wandel – das Begreifen meines Werden.
Die Ausbildung, meine Begegnung und Auseinandersetzung mit Verlust und tiefen traumatischen Bindungsverletzungen …

Und nun weißt du,
warum ich **ALLES** gebe,
warum ich dich aus tiefstem Herzen verstehe und liebe – genau so, wie du bist und egal, was du tust.

Doch was auf jeden Fall geschehen ist:
**ICH BIN FÜR MICH DA.**
und: **ICH FOLGE MEINEM RUF.**

Und glaube mir: In 40 Jahren habe ich schon so oft mit dem Gedanken gespielt, alles hinzuschmeißen, und habe das ja auch einige Male getan – ABER ich komme immer wieder.
 Von daher verstehe ich jeden, der aufhört, der seinen Abschied ankündigt, der seine Abschiedstournee macht und plötzlich wieder da ist.
Denn wir, die vorne stehen, stehen nicht dort ohne Grund.
 Wir tragen viel – nicht nur uns selbst.

Es geht nicht darum, nicht hinzufallen, sondern immer wieder aufzustehen und erneuert daraus hervorzukommen. So ist das Leben ein Wandel in wachsenden Ringen.

Heute achte ich auf mich, denn es ist nicht mehr unbewusst – und das ist der entscheidende Punkt. Wir haben unsere Schatten- und Lichtseiten und wir dürfen wachsen, uns ent-wickeln, doch wir dürfen alles leben und sein.

 Bleibe in Zuneigung und Mitgefühl …
Alles, was du gerade bist, alles, was du gerade tust, ist getragen von deiner Geschichte – und daran kann niemals etwas falsch sein.
Erlaube dir zu verändern, was du verändern möchtest und kannst.
Doch verurteile dich **NIEMALS** selbst.

Glaube mir, das hilft nicht – ich habe das früher so oft getan.
Das führt nirgendwo hin, außer in Burnout, Depression oder Krankheit.
Einige meiner Lieben haben aufgrund dessen ihren Körper bereits verlassen.

Lege deinen Samen für 2026

Geht es wirklich um – immer noch mehr, noch besser… oder setzt uns das nicht noch mehr unter Druck – und welche verwundeten Anteile werde dabei weiterhin übersehen. 

Still werden
Bewusst SEIN
Atmen – zwischen den Tönen
Eine leise Berührung
Ein liebevoller Blick
Ein Lächeln
… für andere und für DICH selbst!

Wunder geschehen
Im März 2026 darf ich das Oma-Wunder von Beginn an noch einmal erleben.
 An dieser Stelle: DANKE an die besten Söhne der Welt
, die mit mir durch dunkle und lichtvolle Zeiten gegangen sind – und das immer noch tun. 

Danke auch an die Frauen, an deren Seite – N., die immer da ist und R. , die mir ihr Liebstes (ihre Tochter, vom 1. Lebenstag) anvertraut.
Danke an dich, liebe Leserin, Klientin, Kundin, Wegbegleiterin, tief Verbundene – ohne dich wäre ich schon längst nicht mehr hier.
Beschenkt. Berührt. Sanft.
Dankbar für mich und das Leben.

Namaste
Astrid

Übrigens schreibe ich dir hier live – ohne KI 😉

Deine Vision 2025
Tages Retreat

📅 31.01.202610. | 11:00 – 18:00 Uhr
💶 Ausgleich: € 160,- (zzgl. MwSt., ggf. MwSt.-befreit bei Heilleistung)

👉 Die Plätze sind bewusst begrenzt. Sichere dir rechtzeitig deinen Platz!